BERLIN- MITTE
Am 10. September 2026 tauschte der Geographie-Grundkurs Q1 den Klassenraum gegen die Berliner Innenstadt. Im Rahmen einer Stadtexkursion erkundeten die Schülerinnen und Schüler die unterschiedlichen Phasen der Stadtentwicklung Berlins und gingen der Frage nach: Warum besitzt Berlin-Mitte kein einheitliches Stadtbild?
Die Route führte vom Berliner Dom, wo zunächst ein Überblick über die Innenstadt gewonnen wurde, über das Nikolaiviertel und das Ephraim-Palais mit der Ausstellung „BerlinZEIT“ zu den Spuren der historischen Stadtmauer am Molkenmarkt. Weitere Stationen waren Unter den Linden und der Bebelplatz, der Gendarmenmarkt und die Friedrichstraße sowie die Hackeschen Höfe. Am Alexanderplatz beschäftigte sich der Kurs mit den Merkmalen der sozialistischen Stadt und deren Veränderungen seit der Wiedervereinigung.
Dabei waren die Schülerinnen und Schüler selbst als „Stadtgeografen“ unterwegs: Sie beobachteten, kartierten, fotografierten und verglichen verschiedene Stadträume und konnten so die unterschiedlichen Stadtepochen Berlins nachweisen. Vor Ort wurde sichtbar, wie historische Entwicklungen, politische Umbrüche, Zerstörung und Wiederaufbau sowie wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Wandel das heutige Berlin geprägt haben.
Die Exkursion zeigte eindrucksvoll: Berlin-Mitte ist ein Stadtgeschichtsbuch unter freiem Himmel – viele Jahrhunderte Stadtentwicklung lassen sich hier auf engem Raum entdecken.






