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In der Weimarer Republik 1919 - 1933

 

Prof. Otto Wolfrum wurde 1919 neuer Leiter der Schule bis er 1928 in den Ruhestand trat.

Dritter Direktor wurde Dr. Walther Dietrich von 1928 bis 1933, der dann von den Nazis aus dem Dienst verwiesen wurde.

Nach dem ersten Weltkrieg ging es wie an allen höheren Schulen zunächst heiß her. Schulgemeinschaft, Schülerräte oder Schülerausschuss wurden auch am PRG (Paulsen-Realgymnasium) erprobt, letztendlich wurde aber nur ein Schülerausschuss gebildet. Dennoch vertrat der damalige Leiter der Schule recht moderne Auffassungen, was ihm nicht nur Lob einbrachte.

Eine Schülerselbstverwaltung bestand auch 1930 noch nicht. Man wählte Vertrauensschüler, die u.a. über Klassenfahrten berieten. Die Primaner (Unterprimaner = 12. Klasse und Oberprimaner = 13. Klasse) beteiligten sich an den Pausenaufsichten. Andere Schüler wirkten in den Sammlungen oder in der Bücherei, andere pflegten den Schulgarten oder die Terrarien. Freiwillig versammelte man sich nach dem Unterricht in der Aula, um den Berichten von Schulkammeraden zuzuhören.

Seit 1919 gibt es einen Elternbeirat, der in ähnlicher Weise das Schulleben mitgestaltete, wie es heute der Fall ist. Schon damals bildete der Beirat den Kern des "Vereins der Freunde", der bis in unsere Tage hinein Bestand hat.

Auch damals wurde schon der Schülerruderverein gegründet, der ohne Unterbrechung bis zur Gegenwart Bestand hat.


   
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