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Bei schönstem Wetter führten die Schülerinnen und Schüler des Paulsen-Gymnasiums am 2. und 3. Juli 2015 zwei sehr interessante Projekttage durch, die von den Schülern der Schule selbst vorbereitet und organisiert waren. Das Team "Dokumentation" versuchte mit der Kamera die Atmosphäre an diesen Tagen einzufangen und stellt im Folgenden die einzelnen Projekte vor.

Projekt : Esoterische Kunst

Das Projekt esoterische Kunst fand in dem großen Kunstraum im Dach statt. Im Raum angekommen, viel besonders die entspannte Atmosphäre auf, die sowohl von Mittel- und Oberstüflern gleichermaßen eingehalten wurde. Ruhig und konzentriert arbeiteten die Teilnehmer an ihren kreativ gestalteten Aufgaben. Generell ging es darum, die Kunst mal auf eine andere Weise näher zu bringen und die Sinne zu stärken, die durch den Alltagstrubel meist unentdeckt blieben. Ebenfalls  sollte durch die neu erworbene Kreativität das Unterbewusstsein und das Selbst gestärkt werden. In den Tagen arbeiten die Schülerinnen und Schüler an Bildern, die besonders alle Sinne fördern und von alltäglichen Strukturen abweichen sollten. So wurde Phantasiereisen, Bäume der Weißheit und Mundzeichnerei angeboten. Die meisten Schüler waren nach einiger Zeit so in ihrer Arbeit vertieft, dass sie voller Eifer daran arbeiteten. Laut Aussagen eines Befragten herrschte hier die ganze Zeit eine ruhige und freundliche Atmosphäre, die viel Kreativität
zuließ. Auch wurde das Angebot der Vielfalt an Aufgaben angenommen. Auch wenn  es teilweise sehr viel Zeit für eine Aufgabe gegeben hätte, scheint dies genau die Kreativität und den Denkprozess anzuregen. Grundsätzlich wurde dieser Kurs bereitwillig angenommen und häufig war man über die eigene Kreativität doch überrascht.

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Projekt : Kunstgeschichte

Im Raum 212 fand unter der Leitung von Sakine C. und Ziad E. das Projekt „Kunstgeschichte“ statt. Die relativ kleine Gruppe von 4 Schülern bestand vorwiegend aus Mittelstüflern der 7. und 8. Klasse, welche sehr interessiert an ihrem Thema arbeiteten.
Der Kurs punktete durch seine ruhige und konzentrierte Atmosphäre, bei der die Teilnehmer tatkräftig von ihren Leitern unterstützt wurden. Im Allgemeinen war das Projekt durch und durch geplant, weshalb eine feste Struktur und eine gute Organisation dazu führte, dass die Kunstbegeistersten eine produktive Arbeitsphase durchlaufen konnten.

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 Das Hauptthema des Kurses sollte die Auseinandersetzung mit den historischen Architekturepochen sein. So fanden sich die Schülerinnen und Schüler meist in Pärchen zusammen, um die vorher ausgewählten Stilepochen ausgiebig zu bearbeiten. Dabei ging es nicht nur um einfaches Rauschreiben von Informationen, sondern auch um die Vertiefung des Lernprozesses, z.B. durch Zeichnen eines Grund- bzw. Aufrisses eines Gebäudes. Bei Befragungen der Projektteilnehmer wurde deutlich, dass das Projekt meist deshalb gewählt wurde, weil das persönliche Interesse an der architektonischen Kunst und den geschichtlichen Hintergründen vorhanden ist. Neben dem hauptsächlichen Ziel ein erweitertes Basiswissen über Architekturstile zu bekommen, ging es der Projektleiterin vor allem um die korrekte Ausarbeitung eines Vortrages, der laut ihrer Aussage für die weitere Schullaufbahn essentiell wäre. Dabei sei es auch wichtig ein seriöses und sicheres Auftreten zu zeigen, was in diesem Projekt besonders gefordert wird.

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Projekt : Musik mit Physik

Besonders anschaulich wurde das Projekt Musik mit Physik gestaltet. Die relativ kleine Gruppe aus physikbegeisterten Schülern versuchte, durch physikalische Prozesse Töne zu erzeugen.  Auffällig war, dass alle so konzentriert und absolut fasziniert  in ihrer Arbeit vertieft waren, dass die Ergebnisse wie fast ganz von selbst nicht lange auf sich warten ließen. Dabei zeichnete sich das Projekt auch besonders durch die stark vorhandene Teamfähigkeit aus, welche für eine sehr freundliche und entspannte Atmosphäre sorgte. Fragen wurden kompetent und sicher beantwortet, sodass selbst „Antiphysiker“ schnell Interesse an diesem Projekten fanden.

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Projekt : Rap

Geleitet von Jan B. und Ansoumane K. fand im Musikraum 1 für musikbegeisterte Schüler ein Rapkurs statt. Tatkräftig unterstützt wurde die Gruppe von Herrn Hartung und Herrn Dietrich, die  teilweise selber auch privat das Mikro in die Hand nehmen. Auffallend war die große Anzahl an Schüler, welche überwiegend männlich waren. Neben einer theoretischen Einführung ging es den Leitern vor allem um das Einfühlen des Beats und dem praxisorientierten Umgang mit der Musikrichtung. Die meisten Teilnehmer sind zwar beigeisterte Rapfans, selber geschrieben hatten sie bisher jedoch noch nichts. Deshalb war es für manche eine besondere Herausforderung, das Gelernte auch in einen eigenen Text umzusetzen. Dennoch stellen die Schüler meist freiwillig ihre eigenen Raps vor und wurden auf Wusch bewertet und zu Verbesserungen angeregt. Neben dem einfachen Notieren von Reimen ging es in der nächsten Stufe auch um die Zusammenarbeit mit anderen Schülern. Das Ziel der Leiter war vor allem das Erkunden der „Rapwelt“ sowie das eigenständige Schreiben von Texten.

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