Im Alltag unserer Gesellschaft sind Religion und christlicher Glaube nicht mehr selbstverständlich. Der Religionsunterricht muss heute erst für die religiöse Dimension der Wirklichkeit, für Symbole und Transzendenz sensibilisieren. Er leistet dies, indem er den Glauben als eine Lebensgrundlage versteht, die den Menschen in allen Dimensionen seines Denkens, Fühlens und Handelns beansprucht.

An unserer Schule haben der Evangelische und Katholische Religionsunterricht einen festen Platz im Stundenplan.

Es ist ein Angebot an alle Schülerinnen und Schüler sich mit Fragen nach dem Woher, Wozu und Wohin des Lebens aus christlicher Perspektive zu beschäftigen.
In unserem Unterricht erschließen wir die Bedeutung der biblischen und kirchlichen Tradition für die Lebenswirklichkeit der Schülerinnen und Schüler. Wir sprechen darüber, wie wir Freude und Leid, wie wir Hoffnungen und Enttäuschungen erleben und wie „der überlieferte Glaube den Erfahrungshorizont deutend zu erweitern und bisherige Interpretationen von Erfahrung auch kritisch-konstruktiv zu befragen“ vermag (aus einem Rahmenplan).

Der Religionsunterricht führt zur Begegnung und Auseinandersetzung mit gelebtem Glauben und mit anderen Überzeugungen. Er vermittelt Kenntnisse über Religionen und Glauben und trägt zum Verständnis und zur Achtung anderer Menschen, Kulturen und Konfessionen bei.
Er soll dadurch zu verantwortlichem Denken und Verhalten im Hinblick auf Religion und Glauben auch in komplexen außer- und nachschulischen Situationen befähigen (= Ziel der Handlungskompetenz).

Die Teilnahme am Religionsunterricht bedarf einer Anmeldung durch die Eltern. Der Unterricht wird mit zwei Wochenstunden erteilt.
Religionsunterricht liegt in der Trägerschaft der Kirchen und wird inhaltlich wie personell von diesen verantwortet.

   
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