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Kurz vor den Sommerferien 2019 starteten acht Mitglieder unserer
Ruderriege zur jährlichen Ruderwanderfahrt. Dieses Jahr haben wir uns
für eine Fahrt auf der Elbe durch das Elbsandsteingebirge und Dresden
entschieden.

Am Samstag startete das Abenteuer für sechs von uns mit Frau
Troxler-Teichert, als wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und
mehrfachem Umsteigen zum Dresdener Ruderverein fuhren. Die anderen zwei
durften eine entspannte Autofahrt mit Sightseeing und Herrn Teichert
genießen. Am Zielort angekommen, bauten wir unser Matratzenlager auf.
Nach einer sättigenden Mahlzeit im Biergarten (ohne Alkohol!) und einem
Eis als Nachtisch ließen wir den ersten Abend mit einem Lagerfeuer und
Karten spielen ausklingen.

Aufgrund der schlechten Wetterbedingungen haben wir uns am Sonntag
anstelle der Bewältigung der ersten Ruderetappe für einen
Sightseeing-Tag entschieden. Zuerst erklommen wir die Bastei in Rathen
und anschließend unternahmen wir einen Stadtspaziergang in der Altstadt
von Dresden. Zwischen kleinen Pausen in Cafés besichtigten wir unter
anderem die Frauenkirche und den Zwinger. Abends aßen wir in einem
italienischen Restaurant.

Am nächsten Morgen luden wir die Boote auf den Bootshänger und fuhren
nach Bad Schandau. Dort wurde aufgeriggert und wir bereiteten uns mental
und physisch auf die nächsten 45 km Rudern vor. Leider wurden auf den
ersten paar Kilometern zwei Mitglieder "seekrank" (wahrscheinlich eine
Lebensmittelvergiftung von McD...). Trotz dieses Zwischenfalls war es
ein erlebnisreicher und eindrucksvoller Tag - Fahrt durch das
Elbsandsteingebirge, an Schloss Pillnitz vorbei - mit schönen
Erinnerungen. Das Tagesziel war unsere Unterkunft, der Dresdener
Ruderverein. In kleinen Grüppchen genossen wir ein Abendessen mit
Sonnenuntergang und Blick auf die Elbe.

Am Dienstag, dem letzten Tag, fuhren wir die zweite Etappe: etwa 35 km
vom Ruderverein bis nach Meißen. Das war besonders interessant, da wir
die Sehenswürdigkeiten, die wir am zweiten Tag in Dresden besichtigt
hatten, vom Wasser aus wiedererkannt haben. Am Ziel angekommen, haben
wir in Meißen die Boote abgeriggert und uns nach einer Eispause Meißens
historische Altstadt bis hinauf zum Dom angeschaut. Zurück im Verein
haben wir gepackt und sind nach einigen Umwegen schließlich mit dem
Flixbus zurück nach Berlin gefahren.

Abschließend wollen wir uns, die Ruderriege, ganz herzlich bei Frau
Troxler-Teichert und Herrn Teichert für die vielen Mühen, die
Organisation und die wunderschöne Zeit bedanken! Das war unvergesslich!
Und bis zum nächsten Mal: "Alles in die Auslage!"

Charlotte, Lea, Lilian und Stella

   
   
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