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Am 17.Dezember 2018 war es endlich soweit: Nach vierwöchiger Vorbereitung fand das Projekt-p in der Aula unserer Schule statt.

Zunächst einmal muss man die Frage beantworten, was man sich unter diesem Projekt überhaupt vorstellen kann. Als Initiative der Bundesregierung gestartet, soll es die politische Partizipation der Jugend unterstützen, indem das Projekt Jugendliche und Landespolitiker zusammenbringt, um über zuvor ausgewählte Themen diskutieren zu können.

projekt p 2018 

In unserem Fall waren zwei Politikgrundkurse sowie der Politikleistungskurs im aktuellen Abiturjahrgang beteiligt. Jeder Kurs konnte sich in der Vorbereitung zwei Fragen in Gruppen erarbeiten, welche mit den Politikern diskutiert werden können. Dabei wurde vor allem auf das tiefere Verständnis der Problematik sowie die Klarstellung verschiedener Perspektiven geachtet, um eine abschließend möglichst qualitative Diskussion zu erreichen.

Von uns wurden für die Gruppentische folgende Themen ausgewählt:
- Bildungsföderalismus
- kostenloser ÖPNV(öffentlicher Personennahverkehr)
- aktive Sterbehilfe
- bedingungsloses Grundeinkommen
- Vermögenssteuer
- Mietpreisbremse

Jede Partei aus dem Berliner Abgeordnetenhaus schickte einen Vertreter an unsere Schule, welcher die jeweilige politische Linie vertreten sollte. Dadurch sollen wir jede Partei besser kennenlernen und uns einen Eindruck verschaffen können.

Projekt p 2

Zunächst wurde jeder Politiker kurz durch die Moderatorinnen, welche ebenfalls Schülerinnen waren, vorgestellt und ein kleines Quiz zum Allgemeinwissen als Einstieg in die Veranstaltung gespielt. Dabei unterstützte jeder Abgeordnete jeweils einen Gruppentisch. Anschließend ging es an die Gruppentische, wobei wir mit jeder Fraktion jeweils zehn Minuten über unser Thema diskutieren konnten. In unserem Fall als Zuständige für den Bildungsföderalismus wurden uns sehr unterschiedliche Perspektiven der Parteien sowie der Politiker persönlich eröffnet, welche zu sehr interessanten Auseinandersetzungen führten. Auf der anderen Seite haben wir aber auch das Feedback bekommen, dass manche Politiker unsere Standpunkte und Argumente z.T. mitnehmen konnten, über die diese bisher noch nicht nachgedacht hatten.

Projekt p 3

Diese neuen Erkenntnisse konnten abschließend in die Beantwortung aller Themenfragen durch eine Abstimmung aller Schüler und Politiker mit Pro- und Kontra-Karten eingebracht werden. Meinungen, die sich vom allgemeinen Konsens unterschieden, konnten im Gespräch mit den Moderatorinnen näher erläutert werden.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Grundidee dieses Projektes bei allen, mit denen ich gesprochen habe, gefruchtet hat: Die tiefergreifende Auseinandersetzung mit einem aktuellen politischen Thema und die Erfahrung mit einem Landespolitiker jeder Partei zu sprechen, war für die meisten eine Bereicherung und ein interessanter Vormittag.

   
   
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